Montag, 2. Februar 2009
In den letzten Tagen konnte ich wirklich feststellen, dass ich am Ende doch gute Freunde hier gefunden habe - es hat leider viel zu lang gedauert, nun muss ich mich bald schon verabschieden. Trotzdem genieße ich es. Ob mit Vesna Kaffe zutrinken und Lebensgeschichten auszutauschen, mit Damir beim Bowling rumzualbern oder mit Nika und Neva durch den Schnee zutanzen. Am Sonntag bin ich mit den Zwillingsschwestern in Ljubjana Eislaufen gewesen. Seit Ewigkeiten hatte ich das schon nicht mehr gemacht und ich hatte ganz vergessen wie Laune das macht! Bei der nächsten Gelegenheit wieder! Das Wochenende war überhaupt genial - eine der Höhepunkte unsere nächtliche slowenisch-deutsche-Volkmusik-Karaoke.... ich glaube kaum, dass die Nachbarn schlafen konnten;)
Wieder in Ptuj bin ich in die letzt Phase des Slowenien-Quiz-Projekts gestartet. Wir (die Schülertruppe, mein Mentor und ich) sind pünktlich mit der Auswertung und Organisation fertig geworden - nun fehlt nur noch die Siegerehrung in der Deutschen Botschaft!
die Quiz-Gruppe
im DSD-Unterricht
Ich bin glücklich, dass alles so gut und gelassen über die Bühne gegangen ist. Verhältnismäßigmäßig wenig Aufwand mit riesem Effekt - so soll es sein;)!
die Quiz-GruppeIn der Schule fühl ich mich wie immer pudelwohl. Die Arbeit wird mir tatsächlich fehlen, auch wenn ich die Tage bis zur Heimfahrt zähle. Ich wünsche mir, dass mir die Gradwanderung zwischen freundschaftlichem und autoritärem Auftreten auch in Deutschland so leicht fällt wie hier -die Arbeitsatmosphäre wird immer ein bisschen anders sein.
Die Weihnachtsferien waren für mich ein warer Busuchsmaraton, den ich unheimlich genossen habe. Ich war zwar ein bisschen rastlos, weil es jeden Tag wieder verabschieden und neu begrüßen hieß, aber ich habe tausend gute Erinnerungen mit in die letzte Phase in Slowenien genommen. Besonders klingt noch die Esperantowoche (IS) nach. So eine ausgelassene und inspirierende Stimmung gibt es wahrscheinlich kaum woanders. Einige wertvolle Freundschaften haben sich durch das Treffen noch intensiviert.
Hier ist ein kleines Video vom IS - aber auch wenn es vielleicht nicht den Eindruck macht: ab und zu hatten wir auch ernsthaftes Programm;)
http://www.youtube.com/watch?v=NsIc70aa5-s
Mein Vorsatz fürs neue Jahr: In Gedanken dort sein, wo ich bin.
Hier ist ein kleines Video vom IS - aber auch wenn es vielleicht nicht den Eindruck macht: ab und zu hatten wir auch ernsthaftes Programm;)
http://www.youtube.com/watch?v=NsIc70aa5-s
Mein Vorsatz fürs neue Jahr: In Gedanken dort sein, wo ich bin.
Sonntag, 21. Dezember 2008
auf nach Hause...
Nun ist viel Zeit vergangen, seit dem ich das letzte Mal aus Slowenien berichtet habe. Unten folgen die "Highlights" der letzten Wochen. Ich habe nun schon meine Sachen gepackt, die Geschenke in die große Kraxe gesteckt und Dienstag nach der Schule gehts mit dem Flugzeug in Richtung Heimat. Wahrscheinlich habe ich seit der Kindergartenzeit Weihnachten nicht mehr so erwartet! Meine Eltern haben sich mit ihren Anrufen und vielen Päckchen seit ich hier bin so sehr gekümmert und mir gezeigt, dass sie immer an mich denken - ich freu mich so sehr sie wieder zu sehn. Für meine Freunde aus der Heimat werde ich in den Ferien leider nicht so viel Zeit haben, da ich auch noch ein paar Tage zum Esperantotreffen fahren. Auf das IS bin ich auch schon gespannt. Auch ein paar Freunde aus Leipzig wie Andre und Jenny sind dabei und viele andere gute Freunde. Mit Leo werde ich wieder einen Tanzkurs geben. Und natürlich bin ich neugierig, welche neuen Gesichter da sind! ...
Projektwoche
Man kann sich kaum vorstellen, was im Moment an der Schule los ist. Die Projektwoche hat begonnen und eine Veranstaltung reiht sich an die andere. Konzerte, Vorlesungen, usw. Alle Lehrer bieten in dieser Zeit Workshops an und die Schüler haben so eine Woche lang nur Projektarbeit. Zu meinem Kurs sind leider nur drei Leute erschienen. Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, da ich so viel vorbereitet hatte. Aber der Start war trotzdem schon super, die Schüler haben tolle Ideen und ich glaub bis Dienstag stellen wir noch was Schönes aud die Beine.



Gestern war Damir bei mir zu Besuch. Ein Student, den ich mal auf einer furchtbar langen Zugfahrt von Ljubljana nach Ptuj kennengelernt habe. Ich hab mich wirklich gefreut, wieder so ein abwechslungsreiches Wochenende zu haben und viel quatschen zu können. Manchmal frag ich mich, wo all die lieben Leute nur in der ersten Zeit hier gesteckt haben;)

Gestern war Damir bei mir zu Besuch. Ein Student, den ich mal auf einer furchtbar langen Zugfahrt von Ljubljana nach Ptuj kennengelernt habe. Ich hab mich wirklich gefreut, wieder so ein abwechslungsreiches Wochenende zu haben und viel quatschen zu können. Manchmal frag ich mich, wo all die lieben Leute nur in der ersten Zeit hier gesteckt haben;)
Regentanz
Ben, ein guter Freund, den ich auch durch Esperanto kenne, ist mich auf seinem Strefzug durch die Welt besuchen gekommen. Nun reist er schon seit fast zwei Jahren und auch Slowenien stand auf dem Programm. In Ptuj gabs aber leider wegen all dem Regen und Nebel kaum was zu sehn. Dafür gabs lange Gespräche: wir waren bei der Familie Hühner zum Abendessen eingeladen, wo auch zwei Lehrer aus England waren und mal wieder wurden viele Anekdoten erzählt - natürlich über Slowenien aus der Sicht eines Ausländers.


Am Wochenende bin ich dann mit Ben noch ein Stückchen weiter gereist - nach Lendava, ein zweisprachiger (slowenisch-ungarischer) Ort nah der Landesgrenze. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich getrampt. Es hat furchtbar geregnet, war stockdunkel und kalt. Aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und versucht, dem Wetter mit Regen-(oder eher Sonnen-)tänzen in der Autobahnauffahrt zu trotzen. Wir sind tatsächlich angekommen, aber die paar Kilometer mussten wir uns hart erkäpfen;)
Am Wochenende bin ich dann mit Ben noch ein Stückchen weiter gereist - nach Lendava, ein zweisprachiger (slowenisch-ungarischer) Ort nah der Landesgrenze. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich getrampt. Es hat furchtbar geregnet, war stockdunkel und kalt. Aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und versucht, dem Wetter mit Regen-(oder eher Sonnen-)tänzen in der Autobahnauffahrt zu trotzen. Wir sind tatsächlich angekommen, aber die paar Kilometer mussten wir uns hart erkäpfen;)
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